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Pneumonitis

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beruht auf einer Entzündungsreaktion der Lungenzellen (Pneumozyten). Klinisch manifestiert sie sich durch subfebrile Temperaturen, Husten und Dyspnoe in meist geringer Ausprägung. Diese Symptome treten in den ersten 12 Wochen nach Bestrahlung auf[1]. Stark fraktionierungsabhängig.

Eine symptomatische Therapie kann mit einem Kortekoid (z. B. Prednisolon) und einem Breitbandantibiotikum in den ersten 2 Wochen durchgeführt werden.

Wird das Kortekoid zu früh abgesetzt, kann ein schwer zu beherrschender Rebound resultieren[2]


Literatur

  1. Tsoutsou PG, Koukourakis MI. Radiation pneumonitis and fibrosis: mechanisms underlying its pathogenesis and implications for future research. Int J Radiat Oncol Biol Phys. 2006;66(5):1281-93. pubmed, zugegriffen September 3, 2008.
  2. Lohr F, Wenz F. Strahlentherapie kompakt. 2. Aufl. Urban & Fischer bei Elsevier; München 2007. 376 Seiten. ISBN 9783437232916.