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Stadien Archiv Prostata

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Frühere und alternative Stadieneinteilungen beim Prostata- Ca.

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TNM 2002

T- Klassifikation
T1 Klinisch nicht erkennbarer Tumor
T1a histologischer Zufallsbefund, Tumor macht nicht mehr als 5 % des resezierten Gewebes aus
T1b histologischer Zufallsbefund, Tumor macht mehr als 5 % des resezierten Gewebes aus
T1c Tumor durch Nadelbiopsie gesichert (z. B. wg erhöhtem PSA)
T2 Tumor auf Prostata begrenzt
T2a Tumor befällt einen Lappen maximal zur Hälfte
T2b Tumor befällt mehr als die Hälfte nur eines Lappen
T2c Tumor befällt beide Lappen
T3 Tumor extrakapsulär
T3a ein- oder beidseitig, ber kein Befall der Samenblasen
T3b Samenblaseninfiltration
T4 Tumorfixierung oder -infiltration von anderen Nachbarstrukturen als Samenblasen wie: Blasenhals, Sphincter externus, Rektum, Levatormuskel, Beckenwand
N- Klassifikation
N1 regionäre Lymphknotenmetastase
M- Klassifikation
M1 Fernmetastasen
M1a nichtregionäre Lymphknotenmetastase
M1b Skelettmetastasen
M1c sonstige Fernmetastasen

Anm.:

  • pT1 existiert nicht, da Definition nicht auf pathologische Klassifikation übertragbar
  • Ein Tumor, der nur durch Nadelbiopsie in beiden Lappen festgestellt wird, ist T1c.
  • Eine Invasion des Apex oder der Kapsel ist T2
  • N-Kategorie: regionär: pelvine LK bis zur Bifurkation der A. iliaca communis
  • M-Kategorie: die höchste Kategorie zählt


WHO-Grading (korrespondierender Gleason Score)

G1: gut diff. (Gleason Score 2-4)

G2: mässig diff. (Gleason Score 5-6)

G3-4: schlecht differenziert (Gleason Score 7-10)

UICC Stadien 2002

I: T1a N0 M0, G1

II: T1a N0 M0, G2-4; oder T1b/c N0 M0; oder T2 N0 M0

III: T3 N0 M0

IV:T4, oder N+, oder M+

lokal begrenztes Prostatakarzinom
T1-2 N0 M0
lokal fortgeschrittenes Prostatakarzinom
T3-4 N0 M0
metastasiertes Prostatakarzinom
T1-4 N1 und/ oder M1
Risikogruppen
Die lokal begrenzten Prostatakarzinom werden bezüglich ihres Rezidivrisikos in der S3 Leitlinie in drei Risikogruppen eingeteilt, siehe Rubrik Prognose.


TNM 1997

T1 Klinisch nicht erkennbarer Tumor

T1a    histologischer Zufallsbefund, Tumor macht nicht mehr als 5 % des resezierten Gewebes aus.

T1b    histologischer Zufallsbefund, Tumor macht mehr als 5 % des resezierten Gewebes aus.

T1c    Tumor durch Nadelbiopsie gesichert (z. B. wg erhöhtem PSA)

Anm.: pT1 existiert nicht, da Definition nicht auf pathologische Klassifikation übertragbar

T2 Tumor auf Prostata begrenzt.

T2a    Tumor befällt  einen Lappen

T2b    Tumor befällt beide Lappen

Anm.: Ein Tumor, der nur durch Nadelbiopsie in beiden Lappen festgestellt wird, ist T1c.

T3 Tumor extrakapsulär

T3a    ein- oder beidseitig

T3b    Samenblaseninfiltration

Anm.: Eine Invasion des Apex oder der Kapsel ist T2

T4 Tumorfixierung oder -infiltration von anderen Nachbarstrukturen als Samenblasen wie:

    Blasenhals, Sphincter externus, Rektum, Levatormuskel, Beckenwand

N1 regionäre LK-Metastasen

    regionär: pelvine LK bis iliakal communis Bifurkation

M1 Fernmetastasen

M1a    nicht regionäre LK

M1b    Skelett

M1c    andere

Anm.: Die höchste Kategorie zählt

Jewett

A Zufallsbefund bei einer OP

    A1: G1 und fokal ("T1a")

    A2: G2, G3, oder mutiple foki ("T1b")

B Tumor auf Prostata begrenzt

    B0: nicht tastbar, Nachweis über PSA ("T1c")

    B1: Solitärer Knoten in einem Lappen ("T2a")

    B2: Mehr als ein Lappen betroffen ("T2b", T2c")

C Kapsel durchbrochen, nicht weiter als periprostatisch, Samenblasenbefall möglich ("T3a-c", "T4")

    C1: klinisch extrakapsulär

    C2: mit Blaseneinengung oder urethraler Obstruktion

D Metastasen

    D0: klinisch auf Prostata begrenzt, aber erhöhte saure Phosphatase

    D1: nur LK-Metastasen

    D2: Fernmetastasen

    D3: Rezidiv nach Hormontherapie